Unsere Angebote
Community Spirit untertützt Kommunen bei ihrer Entwicklung hin zu mehr Lebensqualität. Die Haltung, mit der wir dies tun, wird in den vielfältigen Angeboten und Arbeitsformen lebendig:
Vorträge, Visionswerkstatt, Impulswerkstatt, Dialogwerkstatt, Prozessentwicklung, Prozessbegleitung, Strategieentwicklung und -beratung, Coaching (Einzelne, Teams und Projekte), Trust Promotion, Reflecting Team, Moderation,Großgruppenverfahren (open space, genuine contact, Wertschätzende Befragung etc.), Mediation, Systemische Aufstellungen, Systemische Organisationsentwicklung, Netzwerkbegleitung, Seminare und Weiterbildung.
Dabei ist uns wichtig:
- Verschiedenartigkeit bereichert und sorgt für nachhaltige und erfolgreiche Vorhaben
- Jeder und jede ist wichtig
- Begegnung auf Augenhöhe
- Wertschätzender Umgang miteinander
- Einschließen statt ausgrenzen
- Fehler geben Anstöße und eröffnen neue Wege
- Menschlichkeit und Dialog
- Ganzheitliche Formen beim Arbeiten, in der Begegnung, beim Entwickeln von Projekten
- Der Weg ist das Ziel
Zündstoff - Inspiration für eine neue Lern- und Beziehungskultur in KiTa und Schule. Der 2. Aachener Bildungstag am 01.+02.10.2010
Wertschätzende Netzwerkarbeit - Kooperation Jugendhilfe und Schule
"Zündstoff" - Inspiration für eine neue Lern- und Beziehungskultur in KiTa und Schule.
Aachener Bildungstag am 01.+02.10.2010
Am 01. und 02.10.2010 fand in Aachen eine Fachtagung für alle Beteiligten im Bereich Schule und Kindertagesstätten (Lehrer/innen, Erzieher/innen, Schüler/innen, Eltern, politisch Verantwortliche etc.) statt, die nach neuen Wegen in Bezug auf Lernen, Zusammenleben und Kommunikation in der Schule und den Kindertagesstätten suchen.
Das CS-Team richtete diese Tagung gemeinsam mit dem Bildungswerk Aachen und dem Bildungsbüro der Städteregion Aachen aus. Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg!!! Unter www.berufskolleg-aachen.de/bkgut/bildungstag/ver1.0/ finden Sie eine ausführliche Dokumentation.
Wertschätzende Netzwerkarbeit - Kooperation Jugendhilfe-Schule
Es ist eine Allerwelts-Weisheit, dass Kinder und Jugendliche die Zukunft eines jeden Gemeinwesens sind. Wenn sie gut gerüstet, mit personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen ausgestattet und mit einer beruflichen Perspektive vor Augen in ihr Erwachsenenleben starten sollen, sind es v.a. die Kommunen, die in der Lage sein müssen, ihnen eine entsprechende Förderung zu bieten, wenn sie ihre eigene Zukunft sichern wollen.
Das Drama für eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen ist jedoch, dass ihnen die o.g. Perspektive fehlt und der kommunale Raum ihnen kaum Möglichkeiten für ihre - sozial eingebundene - Selbstverwirklichung bzw. für Erfahrungen der Selbstwirksamkeit bietet. Allzu oft bleiben die schulischen und die kommunalen Lernumwelten hinter dem Anspruch zurück, Lebenskompetenz im umfassenden Sinne zu fördern. Allzu oft sind Zugänge zur gesellschaftlichen Teilhabe früh versperrt, allzu oft fallen damit bereits Kinder und Jugendliche durch das soziale Netz, indem sie auf Gewalt als vermeintliches Konfliktregulativ zurückgreifen, den Süchten von virtuellen Welten und realen Drogen verfallen oder sich in Nichtstun, sinnlosem Konsum oder Auto-Aggressivität verstricken.Ziele:
Um die geforderten, Lebenskompetenz fördernden Umwelten in Schule und den anderen kommunalen Kontexten zu schaffen, braucht es integrierte Konzepte, die personale und soziale Kompetenzen ebenso fördern, wie sie Beteiligung und Selbstwirksamkeit ermöglichen und damit ein Selbstwertgefühl bei den Beteiligten fördern, das von einem Gefühl des Eingebundenseins und der Zugehörigkeit getragen ist. Der Schlüssel zur Umsetzung dieser Ziele scheint dabei der Aufbau eines kommunalen Netzwerks zu sein, in dem alle wichtigen Akteure miteinander kooperieren. Wesentliche Faktoren für eine gelingende Netzwerkarbeit v.a. in der Anfangsphase sind hierbei die Möglichkeit von face-to-face-Kontakten, personelle Kontinuität, eine Grundhaltung von Respekt und Wertschätzung sowie erste gemeinsame Aktivitäten.
In einem zweiten Schritt gilt es dann, über das operative Geschäft hinaus, eine gemeinsame Vision zu entwickeln, die als „Leuchtturm“ für die weitere Entwicklung den Weg und die Richtung aufzeigt. Notwendigerweise muss diese Zukunftssicht sich in konkrete Strategiefelder ummünzen lassen:
- Welcher Strukturen bedarf es, damit die genannten Ziele verwirklicht werden können?
- Wie müssen Kooperation, Kommunikation und Beziehungen gestaltet sein?
- Welche konkreten Projekte sind notwendig und denkbar?
- Welche Ressourcen können erschlossen werden?
Inhalte:
Damit Netzwerkarbeit, die ja in den letzten Jahren fast zu einer Mode-Erscheinung geraten ist und sich leider vielfach als lediglich „noch-ein-Arbeitskreis“ erwiesen hat, wirklich erfolgreich ist, muss die weitere Netzwerk-Praxis dann einige qualitative Kriterien erfüllen:
- Sind alle wichtigen Akteure in die Netzwerkarbeit involviert?
- Sind die unterschiedlichen Verständnisse von Kooperation geklärt und können sie aufeinander abgestimmt werden?
- Gelingt die Rückkopplung in die jeweiligen Institutionen und Gruppierungen?
- Gelingt es, ein Klima des Vertrauens, des Umgangs „auf gleicher Augenhöhe“, der gegenseitigen Wertschätzung zu schaffen?
- Erlaubt es diese gegenseitige Wertschätzung auch, auftretende Konflikte offen und konstruktiv anzugehen?
- Können die Beteiligten sich auf konkrete Formen der Kooperation einigen und gemeinsame Projekte entwickeln?
- Finden die Akteure Arbeitsformen, die beflügeln?
- Können Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine zusätzliche Arbeitsbelastung minimieren?
- Wie können die Knoten des Netzes enger geknüpft werden und wie kann die gemeinsame Arbeit effektiv koordiniert werden?
Damit all diese Fragen von der Vision über die strategischen Felder bis zu den konkreten Umsetzungen genügend Raum bekommen können, bieten wir interessierten Kommunen und bereits bestehenden Netzwerken methodische Unterstützung im Rahmen eines Fachforums an.
Mit Hilfe methodischer Anleitung und unter Einbezug von Erfahrungen aus anderen Netzwerken (z.B. Thüringer Bildungs-Modell „Neue Lernkulturen in Kommunen“) schaffen sich die beteiligten Institutionen und Personen die Basis für eine gelingende wertschätzende Netzwerkarbeit.
Fachtagung für Lehrer/innen, Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe und andere potentielle Netzwerk-Beteiligte
Moderation: Prof. Dr. Barbara von Meibom, Alfons Döhler
Termin: 1,5 - 2 Tage, nach Vereinbarung

